"Ja zum Bargeld", Nein zu Obergrenzen

Geplantes Bargeldbeschränkung ist wirkungslos und macht die EU unbeliebt

Mit Kopfschütteln reagiert die Führung der Paneuropabewegung Österreich auf den neuerlichen Vorstoß der Europäischen Kommission, Bargeldobergrenzen einzuführen. „Glaubt man denn wirklich, dass diese Manöver die erhofften Effekte bei der Kriminalitätsbekämpfung erzielen?“, hinterfragt Präsident Karl von Habsburg und verweist auf alternative Terrorismusfinanzierungsquellen wie Schmuggel und Produktpiraterie. Dazu kommen Tauschhandel, schnell wechselnde alternative Währungen und Kleinkriminalität.

Zwei der drei „Charlie Hebdo“-Attentäter waren polizeibekannte Produktpiraterie-Händler und Schmuggler. Schon IRA und ETA haben sich so finanziert. Hamas, Hisbollah, Al Qaida und IS haben davon gelernt. „Um eine Vorschrift zur Bargeldobergrenze schert sich niemand aus diesen Gruppen“, bezweifelt Habsburg den Sinn dieser Aktion.

Paneuropajugend-Vorsitzender Philipp Jauernik weist auf eine weitere Problematik hin: „In Mitteleuropa ist Bargeld sehr beliebt. Diese Einschränkung ist kriminalistisch wertlos, produziert aber weitere EU-Gegner“. Derart sinnlose Einschränkungen seien den Menschen schlichtweg nicht zu vermitteln.

Abschließend bekräftigen Habsburg und Jauernik noch einmal die Notwendigkeit der Wahlfreiheit. „Das Bargeld ist ein gedrucktes Stück Freiheit, diese Freiheit abschaffen zu wollen, ist der nächste Schritt in einen totalen Staat!“, erneuert Karl von Habsburg sein Credo. „Im Namen der Terrorbekämpfung bürgerliche Freiheiten zu beschränken, ist falsch, nicht zielführend und eine bedenkliche Entwicklung“, bekräftigt auch Jauernik.

Die Paneuropa-Union ist die älteste europäische Einigungsbewegung, gegründet 1922 von Richard Coudenhove-Kalergie. Paneuropa setzt sich ein für ein gemeinsames Europa, Freiheit, Familie und Subsidiarität. Paneuropa-Union ist mit Paneuropa-Organisationen in 27 europäischen Ländern für diese Ziele aktiv.  

http://www.paneuropa.at/paneuropa-bekraeftigt-ja-zum-bargeld-nein-zu-obergrenzen/#more-661

 

 

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